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Kämmen der Kaschmirziegen

Kaschmir kommt von den Kaschmirziegen. Es ist die feine Unterwolle, die die Ziegen vor der Kälte im Winter schützt. Einmal im Jahr, jeweils im Frühling, kann die Unterwolle herausgekämmt werden. In der Mongolei, in Europa und in anderen asiatischen Ländern wird gekämmt. In Australien werden viele Tiere geschoren. Kämmen dauert natürlich viel länger als scheren. Gekämmte Rohwolle ist besser verwertbar, da es weniger Ausschuss beim Entgrannen gibt. Grannenhaare sind die langen, dickeren Deckhaare. Diese kratzen auf der Haut, wenn sie noch in der Wolle der Pullover und Socken drinstecken. Deshalb werden die Grannenhaare aussortiert. Diesen Vorgang nennt man entgrannen.

Die feine Rohwolle von Mr. 301

Zuerst kommt Mr. 301 dran. Unter den kritischen Augen von Stephan (Präsident der Alpine Cashmere Association), Katharina und Walter kämmen Beni und Cecile den Kaschmirziegenbock. Er ist sehr geduldig und wir geben uns alle Mühe nicht zu rupfen.

Katharina erbarmt sich und hilft
Beni gefällt's

Mr. 301 hat einen durchschnittlichem Haardurchmesser der Unterwolle von 13 Micron. Mit diesem feinen Wert gehört Mr. 301 zu den weltbesten Kaschmir-Zuchtböcken. 

Ein Micron ist das Tausendstel eines Millimeters oder das Millionstel eines Meters. Der westeuropäische Mensch hat im Durchschnitt einen Durchmesser um die 60 Micron.

 

Das weichste Gold der Welt ist kostbar.
Es ist nur in beschränkter Menge vorhanden.

Einmal streicheln bitte

und anfühlen wie weich und kuschelig das Fell der Jungtiere ist.

 

Die Jungen nützen's aus

Wenn die Mütter im Kämmstand sind bedienen sich die Jungtiere an der Milchbar.  

Auch wenn's manchmal etwas eng wird unter dem Mutterbauch.