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Spinnerinnen

Stephan liess es sich nicht nehmen, die Spinnerinnen persönlich am Tor des Tierparks abzuholen und zu den Ständen zu bringen.

 

 

Vorbereiten: Waschen - Entgrannen - Kardieren

Das gekämmte Haar wird auch als Rohwolle bezeichnet. Bevor die Rohwolle verarbeitet werden darf, muss sie gewaschen werden. Das Waschen ist heikel. Die  Rohwolle verfilzt leicht. Wenn das beim Waschen passiert, wird die Wolle fürs Spinnen unbrauchbar. Eventuell kann sie dann noch zur Herstellung von Filz verwendet werden. 

Der zweite Durchgang ist das Entgrannen. Von Hand is das eine riesige und sehr zeitraubende Arbeit. Das manuelle Verfahren taugt deshalb nur für eine winzige Menge. Schon bei einer ganzen Ziege übersteigt es meistens alle vorhandenen Kapazitäten. 

Sobald das Kaschmir entgrannt ist, wird es kardiert, so dass die Haare dann alle in eine Richtung zeigen. Es entsteht das sogenannte Kardenband, das dann von den Spinnerinnen verarbeitet wird. 

 

Spinnen

Die Haare im Kardenband halten durch ihre Welligkeit (engl. curvature) besser zusammen. Das ist entscheidend, wenn ein feiner Faden gesponnen werden soll. Aus diesem Grund wird bei den Ziegen jeweils nicht nur der Durchmesser, sondern auch die Welligkeit untersucht.